Es liegt in seiner Fähigkeit, dem momentanen Impulsstrom standzuhalten, das heißt, es kann den Auswirkungen des Stoßstroms beim Ein- und Ausschalten ohne Eingreifen widerstehen, um den normalen Betrieb des Geräts sicherzustellen. Daher wird die träge Sicherung oft als überspannungsfeste Sicherung bezeichnet. Aus technischer Sicht hat die träge Sicherung einen größeren Schmelzwärmewert I2t und die zum Durchbrennen der Sicherung erforderliche Energie ist größer. Daher ist bei einer Sicherung mit demselben Nennstrom der träge Impulswiderstand viel stärker als der flinke Impulswiderstand.

Da der I2t-Wert der trägen Sicherung größer ist als der der flinken Sicherung derselben Spezifikation, ist die Sicherungszeit langsamer als die der flinken Sicherung, wenn im Stromkreis ein Überstrom auftritt. Wird die Schutzleistung schlecht sein, was manche Leute befürchten? ? Wir sagen nein! Denn sobald der Stromkreis ausfällt, verschwindet der Überstrom nicht von selbst und die Energie des kontinuierlichen Überstroms wird den I2t der Sicherung bei weitem übersteigen. Unabhängig davon, welche Art von Sicherung durchbrennt, ist der Zeitunterschied zwischen langsamem und schnellem Durchbrennen wichtig für die Schutzanforderungen. Es ist nicht sehr wichtig. Nur wenn sich im geschützten Stromkreis empfindliche Geräte befinden, die geschützt werden müssen, wirkt sich langsames Blasen auf die Schutzleistung aus.

Aufgrund der oben genannten Unterschiede werden träge Sicherungen und flinke Sicherungen in unterschiedlichen Stromkreisen verwendet: flinke Sicherungen müssen in rein ohmschen Stromkreisen (keine oder wenige Überspannungen) oder Stromkreisen verwendet werden, die empfindliche und wertvolle Komponenten wie z ICs; Bei kapazitiven oder induktiven Schaltkreisen (beim Ein- und Ausschalten tritt eine Überspannung auf) verwenden Sie am besten eine träge Sicherung für den Eingangs-/Ausgangsteil des Netzteils; Zusätzlich zum Schutz des Schaltkreises des IC kann die flinke Sicherung in den meisten Fällen durch eine träge Sicherung ersetzt werden. Zur Verbesserung der Anti-Interferenz-Fähigkeit; im Gegenteil, wenn eine flinke Sicherung anstelle einer langsam wirkenden Sicherung verwendet wird, kommt es oft zu dem Phänomen, dass die Sofortsicherung nicht normal funktionieren kann.
